Die AZOREN
Neun bewohnte Inseln bilden mitten im Atlantik den 2333 Quadratkilometer
umfassenden Archipel der Azoren, der im 15. Jahrhundert von
den Portugiesen in Besitz genommen wurde. Die Natur präsentiert
sich auf den Azoren in prächtiger Vielfalt. Dazu gehören Vulkane,
Kraterseen, heiße Quellen, grüne Täler, einsame Buchten und
wilde Klippen.
Sao Miguel ist mit der lebhaften und bunten Hauptstadt
Ponta Delgada die größte Insel. Sie ist mit ihren alten Kirchen,
Palästen und Gebäuden kunsthistorisch interessant. Auch der
Yachthafen ist beachtlich. Im Hochland liegen tiefblaue Kraterseen,
die Küste bietet bizarre Felsen mit Badeabschnitten. Neben einem
vorzüglichen Wein werden Tee und Ananas angebaut ebenso wie
Tabak, aus dem inseleigene Zigaretten und Zigarren hergestellt
werden.
Santa Maria ist zwar landschaftlich nicht so spektakulär,
da sich dort keine Seen und weniger Wälder befinden, bietet
jedoch zwei der schönsten Strände der Azoren, viel Ruhe und
eine dennoch schöne Landschaft.
Auf Terceira ist die Stadt Angra do Heroismo
kunsthistorisch ebenfalls von großer Bedeutung. Durch Paläste
und Herrenhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert wurde die
Stadt zum Weltkulturdenkmal erklärt. Es gibt ein gutes kulturelles
Angebot, man kann professionell Sport treiben und luxuriös
wohnen. Da die Landschaft weitgehend als Agrarfläche genutzt
wird, ist sie eher etwas eintönig.
Auf der Insel Pico
findet sich Portugals höchster Berg. Mit 2.351 Metern ist
er einer der schönsten Vulkane der Welt.
Auf dem schwarzen Basalt wachsen die Reben, die den würzigen
Wein liefern.
Um ihn herum liegen bezaubernde kleine Ortschaften. Eine Straße
führt über das Hochland, bis kurz vor den Gipfel, der während
der Wintermonate mit Schnee bedeckt sein kann. Die Flora und
Fauna ist abwechslungsreich und Wale lassen sich manchmal
dicht vor der Insel sehen.
Faial ist durch seinen Yachthafen in Horta bekannt,
einer lebendigen und schönen Stadt, vielleicht sogar die schönste
der Azoren. Ruhinger ist es im Westen und Norden der Insel.
Ein Erbeben hat in Campelinhos eine bizarre Landschaft gezaubert
und ein Dorf unter Asche begraben, so daß nur noch ein paar
Dächer und der alte Leuchtturm herausragen.
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