wurde bereits durch den Schriftsteller Miguel de Unamuno als eine Oase in der
Wüste der Zivilisation beschrieben. In der Tat zeichnet sich die Insel besonders
durch ihren wüstenhaften Charakter aus.
Wer für die im Gegensatz
zu den westlichen, grünen Inseln der Kanaren stehende asketische Schönheit
dieser Insel zugänglich ist, der wird diese gerade wegen ihrer eigenwilligen
Besonderheiten lieben.
In einzelnen Tälern verraten kleine Palmengruppen
die Nähe des Grundwassers. Vereinzelt ragen in der Weite Windmühlen
auf.
Alte Backöfen, manchmal ein Dromedar und schwarz gekleidete Frauen
neben ihrem Esel dokumentieren, daß hier die Zeit stehen geblieben zu sein
scheint.
Neben der spärlichen Landwirtschaft mit Anbau von Mais, Wein,
Tomaten, Feigen-, Oliven- und Mandelbäumen sowie der Sisalagave bestreiten
die Bewohner ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch den Fischfang, so
in Puerto del Rosario und Gran Tarajal.
Für den bade- und sonnenhungrigen
Reisenden ist Fuerteventura, das nur mit wenigen kulturellen Sehenswürdigkeiten
aufwarten kann, eine geradezu ideale Insel.
Herrliche Sandstrände, die
schönsten des Kanarischen Archipels, breiten sich kilometerlang im Norden
und Süden aus.