| Fuerteventura
von: http://www.immo7.com/fuerteventura/index.html Fakten:
Größe: 1.731 km² Einwohner: 49 000 Einwohner
Hauptstadt: Puerto Rosario
Kilometerlange, fast endlose Strände
- starke Brise - Surfgegenden vom Feinsten - Wüsten-Feeling kurz vor Afrika.
Fuerteventura, dessen Name sehr wahrscheinlich abgeleitet wurde von (fuerte=
stark, viento= Wind), ist gerade wegen dieser oft sehr starken Winde ein besonders
bei Windsurfern beliebtes Ferienziel. Doch auch Strandfans kommen bei den insgesamt
mehr als 50 km Sandstrand voll auf ihre Kosten.
Weite Strände, klares Wasser, Tauchreviere, wilde Pisten, Fischerdörfer
und Fiestas... Eine Wüste ist dieser von vielen geliebte, weltabgeschiedene
Erdenfleck Fuerteventura - eine der Inseln, die man einst die Glückseligen
nannte. Und all die Sonnenhungrigen und Surfbegeisterten, die heute freiwillig
hergeflogen kommen, schätzen gerade dieses an Fuerteventura: Die langen,
hellen Strände, das Blau des Ozeans, der die eigentliche und größte
Spielwiese dieses Ferienziels ist. Auf ihr trifft sich jeder, der irgendwie
Glück und Vergnügen auf, in oder unter Wasser sucht. Fuerteventura
zeichnet sich aus durch seine Urwüchsigkeit, die auf Sand, Stein und karges
Strauchwerk reduzierte Landschaft inmitten der Weite des Ozeans, die herbe Symphonie
aus fast weißem Strand, blauem Himmel, blaugrünem Meer, braungelber
Steppe und grauschwarzem Geröll. Nichts ist hier von der üppigen
Vegetation La Palmas oder der landschaftlichen Vielfalt Teneriffas zu erahnen,
nichts auch vom quirligen Stadtleben auf Gran Canaria. Bis heute ist Fuerteventura
die am wenigsten besiedelte der Kanarischen Inseln: Nur 23 Einwohner kommen auf
den Quadratkilometer, und der Hauptort Puerto del Rosario ist eine Kleinstadt
von gerade mal 18.000 Menschen. Die beiden größten Ferienzentren
auf Fuerteventura sind die Halbinsel Jandia im Süden und Corralejo im Norden
der Insel. Daß
die Qualitäten Fuerteventuras eher im Verborgenen liegen, weiß niemand
besser als die Fischer und die Taucher. Die abendliche Speisekarte gibt einen
Eindruck von der vielfältigen Tierwelt, die die Gewässer rund um die
Insel bevölkert. Wer gern "untertaucht", findet besonders an der Nordküste
in der Meerenge El Rio ein submarines Dorado. Farbenprächtige und bizarre
Unterwasserlandschaften aus erstarrten Lavaströmen mit einer vielfältigen
subtropischen Meeresfauna. Hier tummelt sich alles an Fischen, was überhaupt
nur in Küstennähe vorkommt. Nach einiger Zeit entdecken viele den Reiz
jenseits der Küstenlinie, die Schönheit der wüsten, kargen Landschaft.
Wenn man erst einmal den Strand hinter sich gelassen hat und mit einem
Leih-Jeep über Lavafelder und durch Schluchten auf Entdeckungsreise geht,
irgendwo anhält und nur auf den Wind hört, dann offenbart sich das Fuerteventura,
wie es Miguel de Unamuno, Spaniens großer Dichter, in dem Ort seiner Verbannung
sah: als "einen spirituellen Felsen, wo nur das Herz herumstreift, von Mensch
und Wüste entblößt!"
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