Wertsteigerung von Immobilien
(2003-03-05)
Wertsteigerung
von Wohneinheiten
auf den Kanaren im Zeitablauf
Die Tabelle
1 gibt Aufschluss über die Wertentwicklung von Wohnungen der Jahre 1997 bis
2001. Die Daten zur Wertentwicklung und zum Angebot neuer Wohneinheiten beruhen
auf Veröffentlichungen des kanarischen Institutes für Statistik (Instituto
Canario de Estadística ISTAC).

Die
Preise pro Quadratmeter lagen für Neubauwohnungen im Jahr 1997 mit 702 Euro/m²
um 12,5% höher als für Bestandswohnungen (624 Euro/m²). Jedes Jahr
stieg der Wert der Wohnungen im Neu- und auch Altbau bezogen auf das Vorjahr um
mehr als 10% an. Die prozentualen jährlichen Steigerungsraten erreichten
im Jahr 2000 mit 18,4% für Neubauwohnungen und 15,8% für Bestandswohnungen
ihren Höhepunkt.
Neubauwohnungen hatten im Jahr 2001 durchschnittlich
einen Wert von 1193 Euro/m² (+70% ggü. 1997) und Bestandswohnungen von
1064 Euro/m² (+71% ggü.1997). Gegenüber dem Jahr 1997 ist eine
erhebliche Wertsteigerung sichtbar. Auch wenn in der Zukunft keine genaue Aussage
über die Höhe der jährlichen Steigerungsraten gemacht werden kann,
ist davon auszugehen, dass diese positiv sein werden.

Die
Tabelle 2 gibt Aufschluss über Wertentwicklung von Wohnungen in Städten
auf den Kanaren mit mehr als 100.000 Einwohner der Jahre 1997 bis 2000. Generell
gilt: der durchschnittliche Wert von Wohnungen in Neubauten ist grösser als
der in Beständen. In Las Palmas de Gran Canaria werden im Vergleich zu La
Laguna und Santa Cruz höhere Preise für Wohneinheiten verlangt. Die
prozentuale Wertsteigerung der Wohnungen vom Jahr 1997 zum Jahr 2000 war in Las
Palmas sowohl für Wohnungen in Neubauten mit 65,6% als auch für Wohnungen
in vorhandenen Beständen mit 47,3% höher als in La Laguna und in Santa
Cruz. Im Gegensatz zur Wertentwicklung in Las Palmas ist die prozentuale Wertentwicklung
von Wohnungen (1997-2000) in La Laguna und in Santa Cruz für Bestandswohnungen
grösser als für Wohnungen in Neubauten. In der Tabelle 3 ist die Entwicklung
übersichtlich dargestellt.

Zur
Beurteilung der Wertentwicklung von Wohneinheiten ist es wichtig zu beachten,
wieviel neue Wohnungen durch Neubau oder Renovierung auf dem Wohnungsmarkt angeboten
werden. Die Tabelle 4 gibt den Nettozugang von Wohnungen wieder, d.h. der Abriss
von Wohneinheiten wurde bereits vom Neubau subtrahiert. Wurden im Jahr 1992 noch
6847 Wohnungen neu auf dem Markt angeboten, so waren es im Jahr 2001 23877. Die
grösste prozentuale jährliche Steigerung war im Jahr 1995 mit über
40% bezogen auf das Vorjahr. Ab dem Jahr 2000 sind die Steigerungsraten negativ,
d.h. weniger neue Wohneinheiten als im jeweiligen Vorjahr werden angeboten.
Der Anteil der neuen Wohneinheiten, die durch Renovierung gewonnen wurden, bezogen
auf alle neuen Wohnungen, lag in den Jahren 1992 bis 2001 zwischen 3% und 8%.

Abschliessend
lässt sich feststellen: die Wertentwicklung für Wohneinhhttp://www.immo7.com/fuerteventura/immobilien_fuerteventura.phpiten
in den letzten Jahren war mit jährlichen Steigerungsraten von über 10%
eindeutig positiv. In Las Palmas de Gran Canaria übertraf die Preisentwicklung
im Bestands- und auch im Wohnungsneubau die durchschnittliche Entwicklung auf
den Kanaren, während in Santa Cruz de Tenerife lediglich Wohnungen in Neubauten
einen überdurchschnittlichen Preis erzielen konnten.
Entsprechend
der gestiegenen Nachfrage wurden jedes Jahr wieder neu konstruierte Wohnungen
auf dem Wohnungsmarkt angeboten. Der Höhepunkt bildete hier das Jahr 1999
mit 27165 neuen Wohneinheiten. In den Folgejahren waren die Steigerungsraten leicht
negativ. Diese Entwicklung ist als positiv einzustufen, um einen Überangebot
an Wohnungen auf dem Markt zu vermeiden, und somit den Wert vorhandener Wohnungen
zu stabilisieren bzw. zu erhöhen. Den Preis für Wohneinheiten wird neben
dem Angebot auch von der Nachfrage bestimmt. Anhand des Trends steigender Einwohnerzahlen
auf den kanarischen Inseln, kann auch in diesem Sinn von Wertzuwächsen für
Wohnungen ausgegangen werden.