| La Gomera
Fakten:
Größe: 378 km² Einwohner: ca. 1.8990 Hauptstadt:
San Sebastian (ca. 5.000 Einwohner)
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La
Gomera, die kleine, grüne, bergische Insel ist ein Paradies für Wanderer
mit wilden Schluchten, Palmenhainen und einem märchenhaften Lorbeerwald.
Gomera gehört neben El Hierro zu den beiden kleinsten und touristisch
am wenigsten erschlossenen der sieben Kanarischen Inseln, da sich der Fremdenverkehr
bisher mehr auf die größeren Inseln konzentrierte - so konnten die
beiden Inseln ihren ursprünglichen Charme bewahren. La Gomera
überrascht mit einer gigantischen Vielfalt an Naturschönheiten und Schauspielen:
Malerisch gelegene Stauseen oder ein Wasserfall am Ende eines durchstiegenen Bachlaufes,
schroffe Felslandschaften, in deren kargen Boden sich Kakteen mit orangefarbenen
Früchten angesiedelt haben, oder wasserreiche, liebliche Täler.
Wie
in einem subtropischen Naturgarten wachsen dort Feigen- und Maulbeerbäume.
Am meisten fallen aber die über hunderttausend Palmen ins Auge, die auf Gomera
wachsen und das Landschaftsbild beherrschen. Gomera vereinigt die unterschiedlichsten
Klimazonen auf engstem Raum: den regenreichen Norden, das oft nebelverhangene
Hochland und den trockenen Süden. Für Kulturinteressierte
hat das landwirtschaftliche Zentrum im reicheren Norden mit alten Kirchen, schmucken
Herrenhäusern, Stätten traditionellen Kunsthandwerks und dem Inselmuseum
einiges zu bieten. Weinproben oder der Besuch der alten Gofiomühle, gehören
ebenfalls zum Programm. Ein Reiz des berühmt gewordenen Valle Gran
Rey, das Tal des großen Königs, liegt in dem bunten Nebeneinander der
unterschiedlichsten Menschen. Da gibt es Hippies, die in Höhlen wohnen, Aussteiger,
die hier ein Geschäft gegründet haben und Esoteriker. Die schönsten
Sonnenuntergänge kann man am etwas abgelegen Strand Playa del Ingles beobachten.
Die wilde Felslandschaft bietet hierfür eine traumhafte Kulisse.
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